Miniblog: Warum bekommt man überhaupt kalte Füsse?

Kurz und ​einfach erklärt...


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Kälte von Aussen

Wenn keine Grunderkrankungen (wie z. B. niedriger Blutdruck), vorliegen, ​​dann sind die Aussentemperatur​, falsches Schuhwerk​ und Bekleidung ​in den meisten Fällen schuld an de​inen Eisfüssen.

​Sinken die Temperaturen so stark, dass der Körper nicht mehr über genügend Energie verfügt, sich ganz zu erwärmen, muss er Prioritäten setzen.

In erster Linie werden alle lebenswichtigen Organe und das Gehirn mit Wärme versorgt. 

Unser Körper als intelligentes Netzwerk schickt deshalb vermehrt Blut in diese Regionen. Bauch- und Brustraum, die Körpermitte werden bevorzugt behandelt, um durch die Kreislaufversorgung in diesen Zonen das Überleben zu garantieren.

Ziel ist es, die Körpertemperatur durch vermehrte Blutzufuhr konstant auf +/- 37 Grad zu halten. 

Füsse und Hände gehören überlebensmässig leider nicht zu den bevorzugten Regionen. Sie werden zuletzt mit Blut beliefert. Unsere Füsse und Hände werden also aufgrund des Blutmangels kalt. Die Blutgefässe sind verengt, weniger Blut fliesst, Kälte ist die Folge.

Auch Nässe trägt zu kalten Füssen bei. Wenn der Fuss feucht ist, leitet der Fuss Wärme nach aussen ab. In diesem Prozess entsteht Verdunstungskälte. Wiederum kommt es zum selben Ablauf: die Blutgefässe verengen sich und werden schlechter durchblutet.

Bei kalten Temperaturen können kalte Füsse natürlich auch selbst verschuldet sein.

Mit kälteuntauglichem Schuhwerk holen sich auch sonst unempfindliche Menschen leicht kalte Füsse. Oft wird nicht bedacht, dass zu kleine Schuhe ebenso kalte Füsse zur Folge haben können. Der Druck in den Schuhen stört den Blutfluss, die verlangsamte Wärmeleitung lässt wiederum die Füsse auskühlen.

Der Glaube, je mehr Socken man trägt, desto wärmer haben es deine Füsse, entpuppt sich daher als Irrglaube. Bei jedem Skiverleih wird man sofort zurechtgewiesen, wenn man mit zwei Paar Skisocken die Schuhe anprobieren möchte.

Schliesslich trägt auch Bewegungsmangel zu kalten Füssen bei. Es ist kein Geheimnis, dass Bewegung allgemein Kreislauf und Durchblutung anregt. Besonders langes Sitzen führt zu einer schwächeren Durchblutung der Füsse. Sind die Füsse längere Zeit untätig, kühlen sie von selbst ab.

Kalte Füsse bekommst du, wenn es dir entweder innerlich oder äusserlich zu kalt wird.

In den meisten Fällen sind die Aussentemperatur, falsche Bekleidung und ein niedriger Blutdruck schuld an deinen kalten Füssen.

Falls allerdings eine Grunderkrankung (wie zB Schilddrüsenerkrankungen) vorliegt, dann sollte immer die medizinische Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund stehen. ​

Zum Schluss: Ein altes Sprichwort besagt: „Den Kopf halt kühl, die Füsse warm, das macht den besten Doktor arm.“

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