“Ständig kalte Füße! Hilfe!” Unbedenklich oder steckt doch…

... mehr dahinter? Ständig Kalte Füße sind unbequem. Mit kalten Füßen fühlt sich niemand wohl. In den meisten Fällen sind die Ursachen für kalte Füße harmloser NaturAber ​dennoch können sie auf schwerwiegende Erkrankungen  ​hinweisen. ​

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Sind Eisfüße normal? Sind sie gar selbst verschuldet?

Um sich kalte Füße zu holen, sind keine großen Abenteuer notwendig.

Die Ursachen sind vielfältig. Maßnahmen dagegen glücklicherweise auch.

Die Schulmedizin verweist zuerst auf Durchblutungsstörungen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beruft sich auf ein Ungleichgewicht im Körper. 

Fakt aber ist!

Wenn die Außentemperatur sinkt, dann wird bevorzugt die Körpermitte mit Wärme versorgt. Füße haben sozusagen keine Priorität. 

Nässe verstärkt den Kälteeffekt. Die Muskeln beginnen zu zittern, um den Temperaturunterschied auszugleichen.


6 Krankheiten als Auslöser!

Folgende Krankheiten könnten Auslöser für chronisch kalte Füße sein:

  • Erkrankung der Gefäße
  • Niedriger Blutdruck
  • ​Renaud Syndrom
  • Hormone und Nerven
  • Störungen der Schilddrüse
  • Psyche

1. Erkrankung der Gefäße

Als durchaus ernst zu nehmende Ursache sind chronische Durchblutungsstörungen der Beine zu betrachten.


Kleine Gefäße der Füße und der Unterschenkel verengen sich. Dadurch wird die Durchblutung verschlechtert. 


Die Betroffenen spüren nicht nur kalte Füße, sondern (manchmal) auch Schmerzen


Das Gefühl in den Füßen kann ebenso gestört sein. Unbehandelt können in der Folge sogar einzelne Zehen absterben. Um dies zu verhindern, muss wiederum die Ursache der Durchblutungsstörungen herausgefunden werden. 


Oftmals steckt die Gefäßerkrankung Arteriosklerose dahinter. Der Blutfluß verlangsamt sich aufgrund der Gefäßverkalkung. 


Rauchen, Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck zählen zu den Risikofaktoren für Arteriosklerose. Im fortgeschrittenen Stadium kann sogar einen Schlaganfall oder Herzinfarkt auslöst werden. 


Auch genetische Ursachen spielen bei dieser Erkrankung möglicherweise eine Rolle.

2. Niedriger Blutdruck und ständig kalte Füße?

 

Wenn Dein Blutdruck niedrig (Hypotonie) ist, dann verlangsamt sich der Blutfluss.


Kalte Füße und Hände sind die Folge. Aber auch Müdigkeit und ein Frieren am ganzen Körper tritt häufig auf.


Meist ist der niedrige Blutdruck für die Betroffenen ein Dauerzustand. Keine ernstere Erkrankung löst diesen Zustand aus.


Vor allem schlanke Menschen und Frauen leiden darunter. 

3. Raynaud Syndrom

Vielleicht verbirgt sich auch das sogenannte Raynaud-Syndrom hinter den kalten Füßen.


Dabei verfärben sich oft Finger oder Zehen zuerst weiss-blässlich und blau, da sie schlecht durchblutet sind.


Taubheitsgefühle, Schmerzen und Krämpfe sind weitere Symptome. Wiederum sind Frauen häufiger davon betroffen.


Zu den Auslösern des Raynaud-Syndroms zählen Kälte, Nässe, aber auch psychische Belastung und Stress.

4. Hormone und Nerven

Hormone und Nerven spielen bei der Temperaturkontrolle im Körper eine große Rolle.


So sind beispielsweise bei einer Diabetes-Erkrankung die Nerven gestört. Ddurch wird die Durchblutung beeinträchtigt.

5. Störungen der Schilddrüse

Ebenso wirken sich Störungen von Schilddrüse und Hormonhaushalt auf die Blutzirkulation aus.


Möglicherweise sind sie mitverantwortlich für chronisch kalte Füße.

6. Psyche

D​ie Psyche beeinflusst viele Vorgänge im Körper.


Viele innerlich angespannte Menschen entwickeln häufig zahlreiche körperliche Symptome.


Diese seelischen Stimmungen und Schwankungen wirken sich über das vegetative Nervensystem sowie über verschiedene Hormone direkt auf die Durchblutung aus.


Daher ist es nicht verwunderlich, dass kalte Füße auch in Verbindung mit psychischen Krankheiten auftreten können.


Besonders deutlich wird dies bei Angsterkrankungen.


Panikattacken lassen das vegetative Nervensystem verrückt spielen.


Feuchte kalte Hände, schwitzende Füße und Herzrasen sind nur einige der Begleiterscheinungen.


Kalte Füße durch Blasenentzündungen und Menstruationsbeschwerden

Heilpraktiker erkennen in chronisch kalten Füßen vielfältige Hinweise auf eventuelle Störungen im Körper.

Ursula Hilpert-Mühig vom Fachverband Deutscher Heilpraktiker betont die Bedeutung kalter Füße für die Diagnose in der Naturheilkunde.

"Leiden Menschen an einem chronischen Kaltfußsyndrom, leiden sie häufig gleichzeitig an Problemen mit dem Urogenitaltrakt".

Hilpert-Mühig beobachtet eine Neigung zu Blasenentzündungen und Menstruationsbeschwerden.


Zusammenfassung: Das kannst Du gegen ständig kalte Füße tun!

Kalte Füße schaffen es meist, Deiner guten Laune einen gehörigen Dämpfer zu verpassen.

Bei chronisch kalten Füßen, auch bei sommerlichen Temperaturen, sowie Schmerzen oder Taubheitsgefühlen ist der Gang zum Arzt ratsam. 

In den meisten Fällen haben kalte Füße aber harmlose Auslöser. 

Der richtige Schuh zur richtigen Zeit. Lederschuhe oder Schuhe aus atmungsaktivem Material mit dicker, isolierender Sohle statt High Heels und Schwitz-Turnschuhen mit dünner Sohle sind angesagt.

Achte darauf, dass Deine Füße in den Schuhen noch Bewegungsfreiheit haben. Enges Schuhwerk fördert kalte Füße. Als Sofortmaßnahmen bieten sich zahlreiche Hausmittel, Hilfsmittel und Übungen an.

Die beste Vorbeugung gegen kalte Füße ist eine gesunde Lebensweise. Wenn Du es so betrachtest, helfen Deine kalten Füße Dir beim Umsetzen aller guten Vorsätze. 

Eine ausgewogene Ernährung und eine harmonische Lebensführung im Einklang mit den Jahreszeiten und den Wetterverhältnissen machen kalte Füße weniger wahrscheinlich.

Stärke Deine Psyche und Dein Immunsystem mit Bewegung und einem Wellnessprogramm. 

Wer weiß? Vielleicht solltest Du Deinen kalten Füßen dankbar sein. Denn mit ihnen bist Du der gesunden Lebensführung und ganzheitlichen Weisheit ein gutes Stück nähergekommen!

Endlich warme Füße
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