Blog: “Hilfe, ich habe ständig kalte Füsse!” Unbedenklich oder steckt doch…

​... ​mehr dahinter? Kalte Füsse sind unbequem. Mit kalten Füssen fühlt sich niemand wohl. In den meisten Fällen sind die Ursachen für kalte Füsse harmloser NaturAber ​dennoch können sie auf schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes, Durchblutungsstörungen, psychische Störungen ​hinweisen. ​

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​​​Sind Eisfüsse normal? Sind sie gar selbst verschuldet?

​Um sich kalte Füsse zu holen, bedarf es keiner grossen Abenteuer.

Im Gegenteil​! Besonders im Ruhezustand, ob vor dem Bildschirm, im Bett oder im Büro, beeinträchtigen kalte Füsse ​dein persönliches Wohlbefinden.

Die Ursachen sind vielfältig, Massnahmen dagegen glücklicherweise auch.

Die Schulmedizin verweist zuerst auf Durchblutungsstörungen. Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, beruft sich auf ein Ungleichgewicht im Körper. 

Fakt aber ist!

Sinkt die Aussentemperatur, wird bevorzugt die Körpermitte mit Wärme versorgt. Füsse haben sozusagen keine Priorität. Nässe verstärkt den Kälteeffekt. Die Muskeln beginnen zu zittern, um den Temperaturunterschied auszugleichen.

Was kannst du dagegen tun?

Wenn du zu kalten Füssen​ neigst, kannst du schon im Vorfeld dagegen arbeiten, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Denn welche Ursache deine kalten Füsse auch haben, sie schaffen es meist, deiner guten Laune einen gehörigen Dämpfer zu verpassen.

​​Neben vorbeugenden Massnahmen, existieren jede Menge Hausmittel, Tricks und Produkte, die wieder Wärme und gute Laune in d​ein Leben d​als Kaltfüssler bringen.


​​Was sind nun die Hauptursachen für chronische Eisfüsse?

Meist sind die Ursachen für kalte Füsse harmloser Natur.

Unzureichendes Schuhwerk verbunden mit einem plötzlichen Abfall der Aussentemperatur lassen die Zehen klamm und kalt werden. Nässe verstärkt den Effekt. Auch zu enge Schuhe können verantwortlich sein.

Langes Sitzen und Bewegungsmangel tragen ebenso zu kalten Füssen bei.

Bekommt man trotz Kälteschutz und sogar bei warmen Temperaturen regelmässig kalte Füsse, ist der Gang zum Arzt ratsam.​

​Folgende Krankheiten könnten Auslöser für chronisch kalte Füsse sein:

  • Erkrankung der Gefässe
  • Niedriger Blutdruck
  • ​Renaud Syndrom
  • Hormone und Nerven
  • Störungen der Schilddrüse
  • Psyche

​Erkrankung der Gefässe

Als durchaus ernst zu nehmende Ursache sind chronische Durchblutungsstörungen der Beine zu betrachten. Kleine Gefässe der Füsse und der Unterschenkel verengen sich, wodurch die Durchblutung verschlechtert wird. 


Die Betroffenen spüren nicht nur kalte Füsse, sondern (manchmal) auch Schmerzen


Das Gefühl in den Füssen kann ebenso gestört sein. Unbehandelt können in der Folge sogar einzelne Zehen absterben. Um dies zu verhindern, muss wiederum die Ursache der Durchblutungsstörungen herausgefunden werden. 


Meist steckt die Gefässerkrankung Arteriosklerose dahinter. Der Blutfluss verlangsamt sich aufgrund der Gefässverkalkung. 


Rauchen, Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck zählen zu den Risikofaktoren für Arteriosklerose, die im fortgeschrittenen Stadium sogar einen Schlaganfall oder Herzinfarkt auslösen kann. 


Auch genetische Ursachen spielen bei dieser Erkrankung möglicherweise eine Rolle.

​Niedriger Blutdruck

Ist dein Blutdruck niedrig, in der Medizin als Hypotonie bezeichnet, verlangsamt sich der Blutfluss.


Kalte Füsse und Hände sind die Folge, aber auch Müdigkeit und ein Frieren am ganzen Körper tritt häufig auf.


Meist ist der niedrige Blutdruck für die Betroffenen ein Dauerzustand und keine ernstere Erkrankung löst diesen Zustand aus.


Vor allem schlanke Menschen und hier vorwiegend Frauen leiden darunter. Geschlechtsspezifische sowie genetische Faktoren werden vermutet

​Raynaud Syndrom

Möglicherweise verbirgt sich auch das sogenannte Raynaud-Syndrom hinter den chronisch kalten Füssen.


Dabei verfärben sich oft Finger oder Zehen zuerst weiss-blässlich und blau, da sie schlecht durchblutet sind.


Taubheitsgefühle, Schmerzen und Krämpfe sind weitere Symptome. Wiederum sind Frauen häufiger davon betroffen.


Zu den Auslösern des Raynaud-Syndroms zählen Kälte, Nässe, aber auch psychische Belastung und Stress.

​Hormone und Nerven

​Hormone und Nerven spielen bei der Temperaturkontrolle im Körper eine grosse Rolle.

So sind beispielsweise bei einer Diabetes-Erkrankung die Nerven gestört, wodurch auch die Durchblutung beeinträchtigt ist.

​Störungen der Schilddrüse

​​Ebenso wirken sich Störungen von Schilddrüse und Hormonhaushalt auf die Blutzirkulation aus und sind daher möglicherweise verantwortlich für chronisch kalte Füsse.

​Psyche

D​ie Psyche beeinflusst viele Vorgänge im Körper.


Viele Menschen, die innerlich sehr angespannt sind, entwickeln häufig zahlreiche körperliche Symptome.


Diese seelischen Stimmungen und Schwankungen wirken sich über das vegetative Nervensystem sowie über verschiedene Hormone direkt auf die Durchblutung aus.


Daher ist es nicht verwunderlich, dass kalte Füsse auch in Verbindung mit psychischen Krankheiten auftreten können.


Besonders deutlich wird dies bei Angsterkrankungen.


Panikattacken lassen das vegetative Nervensystem verrückt spielen.


Feuchte kalte Hände, schwitzende Füsse und Herzrasen sind nur einige der Begleiterscheinungen.

​​Blasenentzündungen und Menstruationsbeschwerden

Heilpraktiker erkennen in kalten Füssen vielfältige Hinweise auf eventuelle Störungen im Körper.

Ursula Hilpert-Mühig vom Fachverband Deutscher Heilpraktiker betont die Bedeutung kalter Füsse für die Diagnose in der Naturheilkunde.

"Leiden Menschen an einem chronischen Kaltfusssyndrom, leiden sie häufig gleichzeitig an Problemen mit dem Urogenitaltrakt".

Hilpert-Mühig beobachtet eine Neigung zu Blasenentzündungen und Menstruationsbeschwerden.

​​FAZIT

Kalte Füsse haben meist harmlose Auslöser. 

Nur bei chronisch kalten Füssen, auch bei sommerlichen Temperaturen, sowie Schmerzen oder Taubheitsgefühlen ist der Gang zum Arzt ratsam.

Der richtige Schuh zur richtigen Zeit. Lederschuhe oder Schuhe aus atmungsaktivem Material mit dicker, isolierender Sohle statt High Heels und Schwitz-Turnschuhen mit dünner Sohle sind angesagt. Achte darauf, dass deine Füsse in den Schuhen noch Bewegungsfreiheit haben, denn enges Schuhwerk fördert kalte Füsse. Als Sofortmassnahmen bieten sich zahlreiche Hausmittel, Hilfsmittel und Übungen an.

Die beste Vorbeugung gegen kalte Füsse ist eine gesunde Lebensweise. Deine kalten Füsse helfen dir beim Umsetzen aller guten Vorsätze, wenn du es so betrachtest.

​Eine ausgewogene Ernährung, verbunden mit einer gesunden, harmonischen Lebensführung im Einklang mit den Jahreszeiten und den Wetterverhältnissen machen kalte Füsse weniger wahrscheinlich.

Stärke deine Psyche und dein Immunsystem mit Bewegung und einem Wellnessprogramm, das dich anspricht.

Wer weiss? Vielleicht solltest du deinen kalten Füssen dankbar sein, denn mit ihnen bist du der gesunden Lebensführung und ganzheitlichen Weisheit ein gutes Stück nähergekommen!

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